namibia.wordpress.com

Ein Afrika-Abenteuer von drei Lehramtsstudentinnen aus Nürnberg

Fasching und Wüstenflug April 24, 2007

Gespeichert unter: Namibia-Bilder, Namibia-Infos — katze @ 14:37

Halloechen!

ebay_kathi-061.jpgebay_kathi-070.jpgebay_kathi-101.jpgebay_kathi-103.jpgebay_kathi-108.jpgebay_kathi-112.jpg

Sonst gibts nicht viel Neues! War gestern hier auf dem Fasching!!! Ladies-Night war angesagt!!! Das ist echt verrueckt! Das war wie ne Prunksitzung bei uns. Mit Elferrat, Prinzenpaar, Garde, Funkenmariechen,…. und natuerlich „Ein Prosit, ein Prosit der Gemuetlichkeit,…!“ War etwas gewoehnungsbeduerftig, aber eigentlich ganz lustig! Ich bin allerdings ja nicht sooooo der Karnevalstyp, weshalb es teilweise schon ziemlich komisch war, aber da meine Deutschtutorin Auguste mit ihrer Schwester dabei war, war es doch seeeehr lustig! Sonst, habe ich jetzt noch bis Freitag Schule und werde dann erstmal Namibia und ein bisschen von Botswana und Sambia (Victoria Falls) erkunden! Freue mich schon sehr darauf und werde euch dann natuerlich berichten!!!! :) Kann sein, dass ich mich aber erstmal laenger nicht melden kann! Hoffe euch gehts allen gut!!!!

Bis bald eure Kathi

So, jetzt folgen ein paar Bilder von meiner Tour in die Wueste!!!!!

 

Wie wir zu einem Mann kamen…:) April 20, 2007

Gespeichert unter: Namibia-Bilder, Namibia-Infos, Namibia-Schule — katili @ 8:12

Ein großes Hallo an die nördliche Erdhalbkugel!

Wir haben uns sehr lange nicht mehr gemeldet, aber gerade deswegen gibt es jede Menge zu berichten! Wir haben inzwischen die Hälfte unserer Zeit hier erfolgreich hinter uns gebracht à Wir leben noch, unsere Schüler leben noch und wir sind meistens auch noch bei guter Laune. Eins ist jedoch sicher, die letzten Wochen waren die erlebnisreichsten bis jetzt!

 

1. Bericht von einer Nacht mit Folgen

 

Es war an einem Samstagabend als wir uns vor dem zu Bett gehen überlegten: „Was haben wir morgen eigentlich zu tun?“ – „Nichts! Endlich mal Zeit zum Ausschlafen und entspannen!“ Wir schliefen ein – glücklich einen freien Sonntag vor uns zu haben. Die Freude hielt leider nur bis vier Uhr an….was nun geschah nur in Stichpunkten…

  • Sylvies Telefon klingelt
  • Ihr wird über Telefon mitgeteilt, dass unser Heimleiter Piet einen schlimmen Unfall hatte
  • Zwei Minuten später steht der Arzt (den wir selber auch privat kennen) vor dem Fenster und erzählt uns noch einmal genau was passiert ist à Piet hatte einen schlimmen Autounfall, Frontalzusammenstoß, er liegt im Krankenhaus, sein Bein sieht schlimm aus, der andere Fahrer ist noch am Unfallort verstorben, ihr müsst euch um die Kinder kümmern, Piet muss nach Windhoek und dort operiert werden, er wird mindestens zehn Tage nicht verfügbar sein.
  • Schock…was nun?
  • Überlegungen: Wir müssen die Eltern informieren, wir können nicht auf Tour fahren….Piet braucht Sachen für Windhoek….und und und

Inzwischen hat sich der Schock gelegt und wir wissen, dass Piet großes Glück im Unglück hatte, aber in dieser besagten Nacht und in den folgenden Wochen wussten wir noch nicht, dass es so gut für Piet ausgehen wird und er sein Bein behalten wird. Wir waren plötzlich allein mit Haus, Kindern, Hunden und einer Verantwortung, die keiner von uns beiden hätte allein tragen wollen. Die erhoffte Unterstützung von den Eltern blieb größtenteils aus, das machte uns sehr traurig. Zusätzlich stand noch ein Umzug vor der Tür. Man kann eigentlich gar nicht so recht beschreiben, was da noch alles passiert und in uns vorgegangen ist. Da dies alles allerdings nicht zu den schönsten Erfahrungen gehört, die wir hier gemacht haben, wollen wir gar nicht weiter schreiben. Sehr positiv war in dieser Zeit die Unterstützung, die wir von unseren Schulen bekommen haben – vielen Dank!

Piet ist inzwischen wieder in Swakop und an den Rollstuhl gebunden – er wird aber irgendwann wieder laufen können. Wir sind in ein kleineres Haus umgezogen und gewöhnen uns langsam an die Feuchtigkeit (wir sind jetzt 100 M vom Meer entfernt :-p) in unserem Zimmer. Die Situation im Heim normalisiert sich und wir können uns wieder auf unseren eigentlichen Job, den Unterricht, konzentrieren..und konnten auf Tour etwas abschalten.

 

P.S. Der Mann…bis jetzt haben wir nur mit ihm telefoniert und Emailkontakt aufgebaut.

 

2. Bericht von einer „Trümmertrupptour“ zum Etosha- Nationalpark

 

Einleitung: Eigentlich wollten Kathi, Anja, Sylvie und Katja allein in den Norden fahren um wilde Tiere zu sehen, aber dann kam alles anders, denn es kamen immer mehr Leute dazu, die wir gerne mitnehmen wollten…unter anderem auch….unseren Mann…aber den kannten wir eigentlich immer noch nicht. Sylvie und Katja haben einfach beschlossen, dass er mitfahren muss, weil es mit zu vielen Frauen und nur zwei Männern doch zu anstrengend werden könnte. Auch wenn es kurz vorher zu langen Diskussionen kam und es ein ständiges hin- und her gab…Wir sind mit neun Leuten in einem VW Bus gefahren (6 Frauen, 3 Männer, Ein Bus, ein africanlike Anhänger, ein wenig Wasser und jede Menge Bier). Dank Jorit und dem Bus seines Vaters mussten wir uns kein Auto mieten…danke noch mal.

 

Einschub: Wenige Tage vor Abfahrt haben Sylvie und Katja noch schnell den dritten Mann…unseren Mann….ausgecheckt..bei einem Blinddate wohlgemerkt. à Er durfte mitfahren, unser „First class Flieger Mario – el Pilote“

 

Hauptteil: An unseren freien Tagen über den Independanceday haben wir unsere sieben Sachen gepackt und sind losgefahren. Zitatinsider von Rüdiger (Jorits Vater): „Die Jonnys müssen hinten sitzen!“ In der Nacht haben wir wild in einer Bilderbuchlandschaft gecampt. Teils mit, teils ohne Zelt, mit echtem Feuer und einer Toilette zum selber bauen…Es ist schon eine Erfahrung die gleiche Toilette zu benutzen, wie Elefanten, Leoparden und anderen netten wilden Tierchen…J Wir haben lecker Salat gemacht, ein zwei oder mehr Bierchen getrunken, den Sonnenuntergang, die Sterne und die Stille genossen. Wieder mal unbeschreiblich….freut auch auf Bilder und persönliche Erzählungen!

Am nächsten Tag ging es weiter…weiter in unserem Bus…weiter mit den gleichen 3 Cds wie am Tag zuvor…weiter in Richtung Etosha…Morgens brauchten wir etwas länger, deswegen kamen wir erst relativ spät an unserem Campingplatz kurz vor Etosha an. Ein super Campingplatz mit echten Toiletten und sogar mit Klopapier…Zelte aufbauen, Turnübungen, schwimmen im Pool, ein wenig relaxen und essen machen war nun angesagt…wieder Braai (=grillen)…dieses Mal mit Zebras (= Toasts, wir werden sie euch vorstellen) und lecker Salat. Doch es kann ja nicht alles gut gehen: „Wisst ihr was? Diese kleinen Fliegen kündigen eigentlich Regen an!“ à Zwei Minuten später fing es so stark an zu regnen, dass unsere Zebras durchgeweicht waren und unsere Zelte unter Wasser standen. Eins konnten wir noch retten. Nach dem ersten Regen bei dem wir uns noch in den Bus retten konnten, dachten wir, dass es vorbei ist, doch es kam noch schlimmer. Die ganze Nacht regnete es so stark, dass wir zu sechst im Bus schlafen mussten. Drei der Mädels haben in dem einzigen Zelt geschlafen, das einigermaßen Wasserdicht war – trotzdem sind sie nass geworden, aber auch diese Nacht ging vorbei und am nächsten Tag schien wieder die Sonne, wir brachen unser Lager ab und fuhren zum Park.

Im Etoshapark haben wir auch wieder gecampt. Unser Campingplatz lag direkt an einem Wasserloch, das man jeder Zeit beobachten kann. Wir hatten großes Glück, denn an dem Morgen hatten Löwen direkt an diesem Loch ein Zebra gerissen. Man konnte sie sogar noch beobachten…echte Löwen an einem echten Zebra, das sie selbst gerissen haben…J nach der Löwenbeobachtung haben wir eine lange Tour durch den Nationalpark gemacht und viele Tiere gesehen: Zebras, Springböcke, Giraffen, Oryxe, Gnus und Aasgeier. Es ist wahrlich sehr faszinierend diese Tiere in ihrer wahren Umgebung – in freier Natur beobachten zu können.

Einige von uns hatte das Glück am Wasserloch einen Elefanten zu sehen. Sie haben den anderen Bescheid gesagt, doch die anderen kamen zu spät. Während wir den Elefanten anschauen wollten, war unser Camp unbeobachtet, so konnten sich einige Shakale über unsere Mülltonne hermachen, aber das war nicht weiter schlimm.

Katja, Steffi und Jorit saßen nachts während die anderen schliefen noch lange am Wasserloch und sie hatten Glück, es kam ein Nashorn mit einem Jungen und später kam noch ein drittes dazu. Sehr faszinierend waren auch die Eulen und Hyänen einschließlich der Geräusche, die sie von sich gaben.

Am nächsten Tag mussten wir früh aufbrechen, denn wir wollten ja unbedingt noch Elefanten sehen. Drei Stunden sind wir durch den Park gefahren ohne einen Elefanten zu sehen. Wir mussten rechtzeitig den Park verlassen um nicht extra Geld für einen weiteren Tag zu bezahlen. Auf dem Weg zum Tor bemerkten wir dann plötzlich ein Auto am Straßenrand…was beobachteten sie wohl? – Elefanten…Juchuuuuu…Elefanten. Wir mussten natürlich anhalten. Der Mann am Gate hatte letztlich auch Verständnis dafür, so dass wir trotz verspäteter Abreise nicht mehr zahlen mussten.

Die Reise endete hier noch nicht! Einer der Höhepunkte kam erst noch – die Farm. Sechs Stunden fuhren wir durch (Übrigens wieder mit Regen – Sylvie und Katja bringen überall Regen mit – eigentlich ist das ja für die Leute hier gutes Wetter, aber wir sind doch in Afrika…überall regnets..das ist nicht mehr normal *grins*) Auf der Farm wurden wir von vorne bis hinten verwöhnt..mit leckerem Essen, mit tollen Betten, mit tollem Lagerfeuer, mit Schwimmen im Pool, mit unvergesslichen Plätzen zum einfach gucken und und und. Es war ein super Abschluss.

 

 

Schluss: Auch wenn wir es nie gedacht hätten, weil die Planung echt chaotisch war und unser Trupp wirklich ein Trümmertrupp voller verschiedener Charaktere war, diese Tour war unvergesslich und ist noch lange Erzählungen wert!

Danke…an Jorit für die Organisation, das Fahren, den Bus, das Campingzeug und das Grillen…an Sina für die Kasse, die Bilder, die Videos und das Einkaufen…an Ralf für das Kartenlesen, das Tiere entdecken und die Rundtour auf der Farm…an Steffi für das Einkaufen…an Sylvie und Anja für die Gesangseinlagen…an Kathi für die Organisation vorher… Mario für die vielen Sprüche…an Katja, die unbesiegbare Poolfighterin, für nachtlanges Wachen am Wasserloch…an Familie Liedtke für unbezahlbare Gastfreundschaft, wir haben jeden Augenblick auf Farm genossen!

 

El pilote-mario hat sich nach dem Trip gar nicht mehr von uns trennen können und ist bei uns für 2 Wochen im flat eingezogen…endlich roch es seit langem wieder mal nach MANN im Bad J „Good morning vietnam-Good morning AFRICA!!“ Wir möchten diese Zeit nicht missen, auch wenn es Nachts oft zu unerklärlichen Nebengeräuschen kam…J Aber unsere Kackbratze konnte kochen, was wir an Sylvie`s Hüften merken konnten…Bevor wir gleich nen Stromausfall haben oder alles löschen, schicken wir ganz liebe Grüße an unseren dicken in der Hauptstadt. Wir vermissen dich sehr!!( deine muddi und johnny= deine Engel)

 

Bericht aus der Schule:

 

Damit ihr nicht denkt, dass wir hier nur Urlaub machen:

  • Sylvies Praktikumslehrerin ist jetzt in Mutterschaftsurlaub gegangen, ihre Zwillinge sind wohl auf, es geht rund bei ihr zu Hause, aber ihr geht’s auch gut.
  • Sylvie hat Inas Deutschklassen übernommen – 4.,5.,6.,7. (in den ersten Wochen allein – jetzt hat sie Unterstützung durch Kathrin, eine weitere Praktikantin aus Deutschland)
  • Katjas 12er schreiben Examen (Das heißt Deutschabschlussaufsätze korrigieren)
  • Noten müssen eingetragen werden…ja, wir machen wirklich die Noten ;-)
  • Der Endspurt vor den Ferien beginnt…Abschlusstests über Lektüre entwickeln, schreiben, korrigieren…
  • Elternabende, Konferenzen
  • Außerschulisches bei dem wir dabei waren/sein werden: Stay awake – alle Schüler bleiben wach und es gibt verschieden Programmpunkte, Talentshow – jeder Schüler kann sein Talent vorstellen – natürlich machen sich auch die Lehrer zum Affen…und eine Jury muss es auch geben…aber das haben wir gern gemacht.;-)
  • Die Ferien kommen und wir freuen uns drauf!

 

Bericht von der Tour in den Süden…wir lassen Bilder sprechen…

Kathrin, Steffi (mittlerweile wieder in Gerri-Land) Stephan(mittlerweile in Cape Town von wo er seine „Weltreise“ startet) Katja und Sylvie (immer noch in NamibiaJ)

Danke an unseren „Quotenmann“ für viel Organisation im Voraus und für das Ertragen von vier Frauen (dazu kommt, dass es vier Lehrerinnen waren!!)

Unbeschreibliche Augenblicke, unbeschreibliche Landschaft, unbeschreibliches Ostereier suchen… det was fouking chut!

 

  1. Unser Auto
  2. Unsere Fahrer: Katja und
  3. Stephan
  4. Ohne Worte
  5. Sonnenaufgang (Wir extra um halb fünf aufgestanden)
  6. Vier Frauen im Sesriem Canyon.
  7. Ohne Worte
  8. Sandengel für Tani, Susi und Julia von Sylvie
  9. einsch unscherer Oschterneschter J
  10. Trümmertruppbettenlager auf der 2. Tour

 

Bilder von Etosha und vielen anderen Aktivitäten folgen, wir habe schon einige!!!

 

Machts gut..wir vermissen euch, denken sehr oft an euch und haben euch lieb!

 

Sylvie und Katja

Unser Auto  Katja Stephan  Ohne Worte  Sonnenaufgang   Ohne Worte Sandengel Sandengel Osternest Bettenlager

 

 

Regenzeit, Ostern,… April 18, 2007

Gespeichert unter: Namibia-Bilder, Namibia-Infos, Namibia-Schule — katze @ 16:10

Halloechen!!!!

Nachdem ich schon Beschwerden bekommen habe, dass keiner mehr schreibt, melde ich mich mal wieder!!!! :) Nee, ich hatte in der letzten Zeit viel um die Ohren und habs einfach nicht ins Internet geschafft! Was war denn alles los… Also erstmal neigt sich das erste Trimester gerade dem Ende zu, weshalb ich ziemlich beschaeftigt bin!!! Ich denke, Katja und Sylvie gehts da nicht anders!!! Ich musste noch soooo viele Noten machen und jeden Tag hatte ich etwas zu korrigieren. Da blieb nicht sooo viel Zeit fuer andere Sachen. Nach der Schule bin ich gerade immer sehr kaputt, denn auch die Kinder sind jetzt fertig mit den Nerven und noch lauter als sonst! Klar, war bei uns doch nach Notenschluss auch nicht anders!!! :) Jedenfalls geh ich jeden Tag mit einem Brummschaedel nach Hause, denn es ist wahnsinnig anstrengend zu unterrichten, wenn einem keiner mehr zuhoert! Was solls! Meine Noten sind jedenfalls fertig und in Deutsch faellt auch zum Glueck bis jetzt noch keiner durch! Hab als schlechtestes ein D verteilt! Das ist eine 4! Hier gibt es ja im Prinzip nur fuenf Notenstufen. Das beste ist ein A und das schlechteste ist ein E! Das war eine ganz schoene Rechnerei, bis das alles mal fertig war!!!

So, dann hatte ich in den letzten 2 Wochen Besuch von meinen Eltern. War echt toll!!! Hab mich sehr gefreut, dass sie da waren und vielleicht einen Eindruck bekommen haben, wie ich hier lebe! Wir waren viel Essen und waehren der Woche haben sie dann eine Tour gemacht, da ich ja in die Schule musste. Ueber Ostern hatte ich dann auch frei und wir fuhren in die Wueste! Das war echt superschoen! Und vorallem verdammt heiss!!!!! Die Lodge in der wir gewohnt haben, war echt super. Die Bungalows waren zum Teil gemauert (Bad und Ankleidezimmer) und im hinteren Teil war der Schlafraum in einem festen Zelt. So hatte man nachts etwas Luft und es hatte schon einen Safaritouch! Mir hat es sehr gut gefallen! Ausserdem konnte ich endlich mal wieder in einem normalen Bett schlafen. Meine Matratze in der Schule ist ja schon nicht mehr soo der Hit! :) Das Essen in der Lodge war gigantisch. Es gab Buffet, aber dann auch echt alles! Von der Suppe, ueber Salatbar, Hauptspeise (alle Fleischarten auch Strauss und Krokodil) direkt vom Grill. Der Koch grillte persoenlich und man konnte sich sogar noch Gemuese anbraten lassen! Und dann gab es noch ein grosses Nachspeisenbuffet. Jeder Bungalow hatte seinen eigenen Tisch und wir assen draussen auf der Terrasse im Kerzenlicht. Echt toll! Am ersten Abend sassen wir direkt an der Mauer und als wir aufstanden und zum Bungalow zurueckgehen wollten, klaute mir doch glatt ein Schakal meinen Kuchenrest vom Teller!!!!

Am Karsamstag hiess es frueh aufstehen. Wir wollten ja die Duenen im Morgenlicht sehen. Den Sonnenaufgang kriegten wir zwar nicht mit, aber es war trotzdem der Wahnsinn! Die Duenen sind schon beeindrucken. Meine Eltern und ich kletterten die Duene 45 rauf und waren auch am Dead Vlei! Da lief frueher mal der Fluss durch, aber eine Wanderduene schnitt dem Fluss dann seinen Lauf ab und er musste sich einen anderen Weg suchen. Deshalb heisst diese alte Pfanne jetzt Dead Vlei! Sossusvlei ist die grosse beruehmte Duene mit dem Wasser davor. Wenn es viel regnet sammelt sich da das Wasser und es kommen viele Tiere, um dort zu trinken!!! Diese Duene haben wir aber nicht mehr geschafft. Es war einfach schon zu heiss! Jetzt kann ich mir vorstellen, wie qualvoll es sein muss, in der Wueste zu verdursten! Die Sonne zieht dir einfach das Wasser aus dem Koerper! Echt krass, du hast immer einen trockenen Mund.

Am Ostersonntag stand dann das grosse Erlebnis bevor! Der BALLONFLUG ueber die Wueste!! Das war echt das coolste, was ich bis jetzt erlebt hab! Wahnsinn! Der Pilot sah aus wie Crocodile Dundee und hiess auch noch Paul wie Paul Hogan der Schauspieler! :) Der Ballonkorb war echt erstaunlich gross und als wir dann abhoben, war das auch gar nicht komisch. Das war eine super Aussicht von da oben und ich habe ganz tolle Fotos gemacht. Diese Eindruecke kann man gar nicht richtig beschreiben! Es war einfach beeindruckend, dieses Lichterspiel ueber der Wueste zu beobachten. Als wir landeten gab es dann noch ein riesiges Fruehstuecksbuffet mitten in der Wueste! Super Tag! So, das wars dann auch mal wieder an News.

Balloon

Weiss noch nicht, ob ich es schaffe, mich nochmal vor den Ferien zu melden. Wir haben jetzt noch bis 27.4. Schule und dann bin ich erstmal 3 Wochen auf Tour. Fahre eine Woche in den Sueden, dann zu den Victoria Falls ueber Botswana, Kalahari Wueste und Caprivi Streifen. Sylvie und Katja sind auch dabei und ich freue mich schon sehr auf die Tour. Das wird bestimmt toll! Haben wir uns auch echt verdient!!! :)

Ich hoffe, es ist mir auch keiner boese, wenn ich nicht gleich auf Emails antworte oder es vergesse. Mit dem Internet Cafe ist es leider immer so bloed! Ich hab nur so wenig Zeit und will euch allen natuerlich antworten!

Ganz liebe Gruesse nach Deutschland

Eure Kathi

PS: Langsam wird es hier auch kuehler und man merkt, dass es auf den Winter zugeht!!!

PPS: Habe gerade ein kleines Problem! Ich kann keine Bilder mehr ins Netz stellen, da Anjas Computer spinnt! Ich werde es aber uebers Internet Cafe probieren!